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meine besten street photography locations Frank

Street Photography Locations

 

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Neben meinen Empfehlungen der besten Orte für die Streetfotografie geht es mir nicht nur darum geeignete Orte zu nennen, sondern auch wie leicht einem die Streetfotografie dort von der Hand geht. Lassen sich also die Leute leicht und unkompliziert fotografieren oder bekommt man schnell Gegenwind oder böse Blicke. Beginnen möchte ich aber mit der Beschreibung eines psychologischen Tricks, bei dem man sich fast jeden Ort zu einer tollen Streetfotografie-Location machen kann.

 

Street Photography und die Psychologie

Ihr kennt es bestimmt wie viel Überwindung es einen oft kostet fremde Menschen zu fotografieren. Man kommt an einen Platz, sieht eine tolle Situation oder einen ausgefallenen Typen und will loslegen, bekommt Hemmungen abzudrücken. Das Problem an dieser Sache ist, dass man in den Bereich anderer Leute eindringt und diese ungefragt fotografieren will. Eine nicht immer sehr angenehme Situation. Hier hilft es aber den Spieß umzudrehen. Bleib einfach mal eine Weile an einem Platz und warte ab. Erstmal bekommst man nach einer Weile mehr Selbstvertrauen und man wird fast zu einem Teil des Platzes Die Leute sehen in einem nicht mehr den Eindringling, sondern einfach einen Typen mit Kamera. Glaube mir und versuch es einfach mal, es fällt einen so viel leichter fremde Menschen zu fotografieren. (Das Foto entstand in NYC an einem belebten Straßenübergang. Die Personen nahmen mich erst im letzten Moment wahr.)

 

Wetterlage und Jahreszeiten

Eigentlich ist der Ort in erster Linie ausschlaggebend und nicht das Wetter. Es gibt aber genau ein Wetter, dass die Streetfotografie einzigartig macht, der REGEN! Nasse Straßen und Pflastersteine, der feuchte Asphalt mit seinen Spiegelungen in den Pfützen sowie der Nebeldunst der in der Luft liegt. Die Menschen sind gehetzt und sind in Eile, andere wirken als würde ihnen der Regen gefallen. Dazu die vielen Regenschirme mit unterschiedlichen Mustern die einfach tolle Kontraste geben. Versuch hier unbedingt in schwarz weiß zu fotografieren, erst jetzt sind viele Kontraste sichtbar die in Farbe nie zu sehen waren. Von den Jahreszeiten dagegen finde ich das trockene Frühjahr und den Spätsommer sehr spannend, wenn die Sonne bereits um die Mittagszeit tief am Himmel steht. Die langen Schatten wirken besonders dramatisch und sorgen für außergewöhnlich starke Kontraste, dass müsst ihr unbedingt mal probieren. (Das Foto entstand im Gotischen Viertel in Barcelona bei starken Regen.)

 

Street Photography in U-Bahn-Stationen und Bahnhöfe

Ich habe noch keinen Bahnhof oder U-Bahn gesehen, in dem es nicht unkompliziert war zu fotografieren. Hier findet man hier eine große Abwechslung und es wird nie langweilig. Je nach Verkehr kommen im Sekunden- und Minutentakt neue Personen und unterschiedliche Typen an. Manche sind in Eile, andere kommen erst hier zur Ruhe, Menschen treffen oder verabschieden sich. Oft kann man Zeuge toller Begegnungen und Situationen sein. Dazu noch der urbane Style der Stationen, die einfahrenden Züge und die kleinen Bahnhofslokale. Man kann zum Beispiel mit Langzeitbelichtungen sehr schöne Ergebnisse erzielen und die einfahrenden Züge und bewegten Menschenmassen fotografieren oder auch auf einzelne Personen und die Architektur konzentrieren. Da die meisten Personen in Eile sind oder mit sich selbst zu tun haben, kann man in der Regel sehr unauffällig auf Fototour gehen und erhält recht unverfälschte Ergebnisse. (Das Foto entstand in der U-Bahnhaltestelle Schlossplatz in Stuttgart.)

 

Öffentliche Plätze und die Street Photography

Besonders die großen Plätze sind ein Leckerbissen wenn sich dort viele Menschen tummeln. Man kann bequem in der Menge untertauchen und abwarten, alles auf sich einwirken lassen und ist fast unsichtbar. Es gibt bald jede Minute neue Situationen und Möglichkeiten ein tolles Fotos zu schießen. Je nach Wetter und Sonneneinstrahlung findet man unterschiedliche Lichtstimmungen und Möglichkeiten. Man kann z.B. sehr kreativ mit langen Schatten umgehen und diese fast schon als Hauptmotiv ins Bild nehmen. Als Streetfotograf wird man kaum bemerkt. Die meisten sehen in einem nur einen Typen mit Kamera der wie ein Tourist irgend welche Sehenswürdigkeiten fotografiert. Die meisten bemerken es nicht mal, dass sie fotografiert werden. Und wenn sie es merken, dann entschuldigen sie sich da sie meinen sie wären ins Bild gelaufen :-D (Das Foto entstand in NYC am Zugang zur Stadtbibliothek, der Platz davor ist extrem gut besucht.)

 

street photography in deutschland


Aktuelle Fotos


Hamburg Street Photography

Stuttgart Street Photography

Street Photography in Stuttgart

Besonders gut finde ich in Stuttgart den kompletten Innenstadtbereich. Hier findet man unterschiedliche Kulissen von alt bis durchgestylt. Unterschiedliche Typen und Situationen. Sehr schön ist der Bereich rund um die Schlossgalerie. Viele Menschen geniesen das Bummeln durch die Läden oder machen eine kleine Pause in den zahlreichen Cafes. Direkt darunter befindet sich die U-Bahnstation Schlossplatz die immer ein Besuch wert ist. Aber auch etwas abseits der breiten Einkaufsstraße findet man tolle Straßenzüge in denen immer was los ist. Weiter geht’s in Richtung Bahnhof, hier wird einfach immer etwas geboten. Und durch die Baustelle Stuttgart 21 findet man alle paar Wochen eine neu entstandene Location. Dann das Areal der Landesbank die sehr modern und geschäftig aussieht. Etwas ganz besonderes ist die Stadtbibliothek in Stuttgart, die von der Landesbank nur noch 100-200 Meter entfernt liegt. Das Gebäude welches von außen wie ein Kubus aussieht, entfaltet sich im inneren zu einem absoluten Architektur-Augenschmaus! Wer wirklich sehr viel Zeit hat, der kann seine Tour auch vom Bohnenviertel aus starten. Hier lockt auch noch das Rotlichtviertel zum Fotografieren. Wenn man von dort bis durch die Stadt und weiter bis zur Stadtbibliothek geht, ist man mehrere Stunden unterwegs und erhält eine knallvolle Speicherkarte. (Das Foto entstand wie man leicht erkennen kann an der U-Bahnhaltestelle Schlossplatz.)

 

Karlsruhe und die Street Photography

Die Fächerstadt Karlsruhe ist nicht gerade ein Eldorado der Streetfotografie. So richtig finde ich auch nicht den Zugang zu dieser Stadt. Obwohl ich hier sehr oft unterwegs bin, habe ich immer das Gefühl in einer Kleinstadt zu sein und sich mit der Kamera wie ein Fremdkörper zu fühlen. Dennoch gibt es im Innenstadtbereich bis hinauf zum Schlossplatz viele gute Möglichkeiten für die Streetfotografie. Der Bahnhof von Karlsruhe hat dagegen noch einiges mehr zu bieten, hier kann man ausgesprochen gut auf Tour gehen. Der Bahnhof hat viele kleine Läden und der Zugang zu den Gleisen besteht aus einem typischen langen Tunnel mit Stahlträgern der unter den Gleisen durchführt. Auch außerhalb des Bahnhofes kann man wunderschön auf Tour gehen. (Das Foto entstand am Bahnhof Karlsruhe im Durchgang zu den Zügen, an einem der vielen kleinen Läden.)

 

Street Photography in Frankfurt am Main

Das Mainhatten Deutschlands ist auf jeden Fall ein Ausflug wert. Hier auf Streetfotografie oder auch in Richtung Architekturfotografie zu gehen liegt fast schon auf der Hand. Was für mich aber etwas ungewöhnlich war, sobald man aus dem Zentrum geht wird es auf den Straßen leer. Kaum Menschen und fast kein Getummel. Wenn man also auf „Menschenjagd“ gehen will, bleibt einen nur in Zentrumnähe zu bleiben. Aber das Gebiet ist so groß, dass es einen nicht langweilig wird. Wir waren hier schon mal auf Photowalk und sind an die 15.000 Schritte gelaufen, ohne dass es langweilig wurde. Auch der Bahnhof und der umliegende Bereich ist ein tolles Pflaster. Es treiben sich zwar einige zwielichtige Gestalten herum, mit etwas gesunden Menschenverstand passiert einen aber nichts. Richtig unwohl war mir nirgends. Zum Schluss ist noch der Flughafen für die Streetfotografie zu empfehlen. Gerade der Business-Bereich mit seinen Firmen hat ein tolles urbanes Styling. (Das Foto entstand am Maintower in Frankfurt.)

 

Street Photography in Hamburg

Leider war ich bis jetzt nur einmal in Hamburg und auch nur für wenige Tage. Allerdings kann ich die Stadt vorbehaltlos empfehlen. Die unterschiedlichen Stadtviertel, die alle mit ihrem eigenen Charm überzeugen, die vielen Sehenswürdigkeiten, das Multikulti sind super interessant und lassen die Stadt ganz locker mit anderen großen Metropolen der Welt mithalten. Besonders die außergewöhnliche Architektur, die vielen Brücken und Wasserstraßen sind einzigartig in Deutschland. Die Stadt ist daher nicht nur für die Streetfotografie meine absolute Empfehlung. Das Einzige was mir nicht gefallen hat, dass war das viel umworbene Rotlichtviertel und die Reeperbahn. Das Ganze ist eine einzige Partymeile mit vielen Betrunkenen und leider auch mit sehr viel schlimmen Elend. Man kann aber auf der Reeperbahn gut auf Streetfotografie gehen und auch einiges erleben. In Hamburg gibt es auch die hop on hop off Busrundfahrten, die ich sonst sehr empfehlen kann, insbesondere für die Streetfotografie in fremden Städen. Man bekommt zwar von einem Guide bei der Fahrt Informationen und nicht vom Band, aber so gut wie keine Infos zu den einzelnen Haltestellen, an denen dann einfach vorbeigefahren wird. Für eine Stadtrundfahrt mag dies gut sein, aber für Leute wie mich die gerne an unterschiedlichen Stationen anhalten und die Stadt erkunden wollen (so wie eine hop on gedacht ist), ist diese weniger zu empfehlen. (Das Foto zeigt die bekannte Kneipe "Zur Ritze" in Hamburg.)

 

street photography in europa

Street Photography in Paris


Aktuelle Fotos


Meran & Bozen Street Photography

Street Photography - Mediterranean

Die Stadt der Liebe oder wie ich gerne sage, die Stadt der Streetfotografie. Paris ist eine Metropole mit einem ganz eigenen Stil. Wie es sich für eine Großstadt gehört, findet man hier eine große Anzahl von unterschiedlichen Stadtvierteln. Die Leute haben kein größeres Problem fotografiert zu werden bzw. sie nehmen einen wenig war. Besonders schön sind die zahlreichen Metrostationen, in denen immer was los ist. Sehr gut hat mir das Viertel Montmartre rund um das Moulin Rouge gefallen. Als Anreiseempfehlung nach Paris bzw. je nachdem woher man anreist, sollte man die Anreise mit dem TGV prüfen. Selbst erste Klasse Tickets bekommt man relativ günstig. Man kommt mitten in Paris an und nicht wie mit dem Flieger am Charles de Gaulle Airport außerhalb von Paris und braucht noch eine Stunde bis in die Stadt. Wer mit schwerem Gepäcke anreist, sollte mit dem Taxi vom Bahnhof ins Hotel fahren. Die günstige Metro lockt zwar, leider ist diese schon sehr alt und es gibt nicht überall Rolltreppen. Ich hab mir schon mal beim Kofferschleppen über sie zahlreichen Treppen in der Metro etwas gezerrt und hatte bei meinem kompletten Aufenthalt starke schmerzen… Ansonsten kann ich die hop on hop off Busrundfahrt durch Paris sehr empfehlen. Die Linien fahren sehr häufig und kommt an viele Topics zum (Street)Fotografieren. (Das Foto zeigt den U-Bahnausgang zum Pariser Rathaus - Metrostation Hotel de Ville. Mit diesem Foto konnte ich den ersten Platz beim Pforzheimer Zeitungswettbewerb erreichen, der zum Vorentscheid des deutschlandweiten Fotowettbewerbs der Blende 2017 zählte.)

 

Street Photography in Barcelona

Bisher war ich erst zweimal einen Tag in dieser schönen Stadt und habe es auch nicht viel weiter als über die Ramblas, das Gotische Viertel und die Markthalle geschafft. In Barcelona ist allerdings gerade das Gotische Viertel und die Straßen neben den Ramblas für die Streetfotografie sehr gut geeignet. Ich war hier auch schon mal im starken Regen unterwegs. Das Zusammenspiel der engen Gassen, die nassen Pflaster und die Leute die in Eile durch die Straßen strömten, waren einfach eine Offenbarung zum fotografieren. Die Menschen sind trotz des Tourismus unheimlich authentisch und lassen sich in ihrem täglichen handeln wenig ablenken. Fotografieren kann man hier sehr entspannt, in der Regel hat man hier keine Probleme auf Streetfotografie zu gehen. Ausspannen kann man sehr gut am großen Platz "Placa Reial" mit den schönen Arkaden und den vielen Cafes. Sehr schön ist auch die Markthalle die mit den vielen Lebensmittelständen lockt. Hier gibt es sehr viel Leckeres zum Essen und auch die Kamera wird hier nicht zur Ruhe kommen. (Das Foto entstand im Gotischen Viertel bei Regen.)

 

Street Photography in Rom

Was kann man über Rom in aller kürze berichten, eigentlich sollte man ganze Bücher über diese einmalige Stadt schreiben. Die Stadt hat soviel zu bieten, kleine enge Gassen, breite Straßen, kleine und große Plätze, Altes und Neues trifft hier aufeinander. Dazu das italienische Lebensgefühl, oft sehr laut aber mit sehr viel Eleganz. Man kann wahrlich an jeder Ecke etwas tolles erleben und fotografieren. Sollte man hier mal die Lust an der Streetfotografie verlieren, für den gibt es quasi alle hundert Meter eine Sehenswürdigkeit nach der Anderen. Sollten einem die Füße weh tun, kann man sich in den zahlreichen Cafes und Restaurants prima stärken. Besonders überrascht war ich über den Petersplatz, es gab soviel zu fotografieren, soviele unterschiedliche Nationalitäten und Typen. Für mich steht diese Stadt noch ganz weit oben auf meiner Liste um dort einen längeren Urlaub dort zu verbringen. Und eins ist sicher, auf jeden Fall mit Kameraausrüstung aber mit Sicherheit nicht mit dem eigenen Auto ;-) (Das Foto stammt vom Petersplatz in Rom.)

 

Street Photography in Florenz

Florenz ist eine der tollsten Städte in Italien, die für Streetfotografie aller Leonardo da Vinci in Italien steht. Abgesehen von den vielen Touristen bietet der komplette Altstadtbereich ein Eldorado für uns Streetfotografen. Die vielen hohen Gassen, die Straßen und Plätze, die vielen verwinkelten Straßenzüge und die schönen Hinterhöfe, sind einfach wie geschaffen um auf Fotosafari zu gehen. Die Stadt sprüht wahrlich vor Schönheit und Flair. Die Jahrhunderte merkt man der Stadt nicht wirklich an, sie wirkt nicht altmodisch und ist eher sehr frisch. Es gibt auch sehr viele moderne Läden die sehr schön in die alte Stadt integriert wurden. Städte wie Florence liebe ich einfach. Man kann ausgedehnt auf Streifzug gehen, viele tolle Fotos machen und kann an jeder Ecke ein Päuschen einlegen, einen Kaffee trinken oder Essen gehen und das Leben an sich vorbeiziehen lassen. Und mit der Kamera ist man durch die vielen Touristen ist fast unsichtbar. Als Streetfotograf muss man auch nicht unbedingt in der Innenstadt bleiben. Auch wenn man sich von der Altstadt entfernt findet man noch viele gute Gelegenheiten. (Das Foto entstand in einer der zahlreichen kleinen Gassen in Florenz bei sommerlichen Temperaturen.)

 

Street Photography in Cinque Terre, die fünf Gemeinden an der Rivera

Eine Besonderheit und nicht umsonst ein Weltkulturerbe sind die fünf Dörfer an der Riviera. Die Dörfer sind alle nur wenige Minuten mit dem Zug voneinander entfernt. Jede dieser Gemeinden hat ihren eigenen Charm und Aussehen. Und trotz des Tourismus haben sich die Einheimischen ihr Leben sehr gut bewart. Hier kann man ganz locker einen kompletten Tag verbringen und viele Fotos machen. Die Dörfer sind auch nicht nur etwas für Streetfotografen. Da sie direkt an und in die Bergküsten gebaut sind, bietet sich ein wirklich einzigartiges Bild. An vielen Stellen meint man, man wäre in einer Fantasiewelt wenn man die Klippen hinuntersieht. Und zur Streetfotografie ist es eigentlich schon etwas gemein, aber die Einheimischen sind die vielen Touristen und die Kameras schon so gewöhnt, dass wir Streetfotografen nicht weiter auffallen. Man sollte aber auch unbedingt in die engen Gassen gehen, hier sieht man viele Motive wie man sie wohl nur hier vorfinden kann. (Das Foto zeigt einen typischen Einwohner der Dörfer, der sich wahrlich nichts um die zahlreichen Touristen scherte.)

 

Street Photography in Bozen

Die kleine Dolomitenstadt Bozen in Südtirol hat trotz Ihrer kleinen Größe einen tollen Charm. Die Italiener mit ihrem Modebewusstsein und La Dolce Vita sind einfach ein Vergnügen zu beobachten und zu fotografieren. Besonders der Marktplatz mit seinen vielen Cafes und die Altstadt drumherum sind mein bevorzugtes Revier. Es ist sehr schön mit anzusehen, wenn es auf den Feierabend zugeht und die gutgekleideten Italiener von der Arbeit kommen und sich in den Cafes treffen. Einfach klasse und eine super Atmosphäre. Natürlich auch wegen der vielen Restaurants und Lokale, an denen man einfach nicht vorübergehen kann. Vormittags sind fast immer Märkte in der Altstadt, bei denen man das Markttreiben fotografieren kann. Wer an einem Samstag in dieser Stadt ist, der sollte unbedingt am Abend in die City gehen. An den Marktständen an denen noch Stunden zuvor Obst, Gemüse und Blumen verkauft wurden, wird nun Aperol, Wein und leckere Snacks verkauft. Dazu spielt oft noch eine Liveband mit guter Musik. Hier sollte man unbedingt eine Kamera mit hoher Isostärke und einem lichtstarken Objektiv mitnehmen, dann stehen einem tolle Festivalaufnahmen nichts im Weg. (Das Foto entstand etwa 50 Meter Abseit des großen Marktplatzes und zeigt eine typische Szene eines Barbiers.)

 

Street Photography in Meran

Auch wenn Meran größer ist als Bozen, hat sie nicht ganz so die Anziehungskraft auf mich. Die Stadt ist auch vom Tourismus mehr überschwemmt. Diese Stadt ist aber trotzdem nicht zu verachten. Man kann im kompletten Altstadtbereich sehr schon auf Tour gehen und unbeschwert der Streetfotografie nachgehen. Insbesondere die Lauben und hier die vielen kleinen Gässchen sollte man unbedingt mal mit der Kamera ablaufen. Es lohnen viele kleine Ecken, versteckte Hinterhöfe und schöne Hausaufgänge mit tollen Streetfotografie-Motiven. Letzteres ist auch mein absoluter Tipp ein wenig vom Tourismusgetümmel wegzugehen und die vielen kleinen und versteckten Bereiche zu erkunden. (Das Foto zeigt den Feierabend einer der vielen kleinen Läden im Zentrum von Meran.)

 

street photography in amerika


Aktuelle Fotos


Street Photography - New York - Charleston - Bahamas Nassau

New York City Street Photography

Street Photography in Los Angeles

Los Angeles, eine tolle Stadt, die direkt am Meer liegt und in der der sommer nie zu Ende geht. Allerdings sind nicht alle Stadtviertel zu empfehlen, da die Kriminalität und die Banden hier ein großes Thema sind. Wenn man allerdings auf den Touristenpfaden bleibt, ist es nicht gefährlich. Mir hat besonders der Strandbereich (Venice Beach) gefallen. Hier kann man bis in die Abendstunden prima flanieren und fotografieren. Es gbit viele Kneipen und Läden am Strand entlang, ältere Menschen die Schach spielen, Familien die sich am Meer vergnügen und gut besuchte Sportplätze. Auch der Bereich um den Walk of Fame ist nicht zu verachten. Man trifft auf viele verrückte Typen und Zeitgenossen. (Das Foto zeigt einen der vielen Sportplätze am Venice Beach, an dem sich zum Basketball getroffen wird.)

 

Street Photography in New York City

NYC ist wohl die Stadt der Streetfotografie überhaupt. Ich glaube sogar, dass die Streetfotografie in dieser Stadt ihren Anfang hatte. Aber was macht die Stadt eigentlich zum Mekka der Streetfotografen? Die meisten großen Städte sind unkompliziert was das Fotografieren fremder Personen betrifft. In New York scheint es aber, als wäre es den Leuten ein Stück mehr egal. Es interessiert sich auch keiner für den anderen und man kann rum laufen wie man will. Im Gegenteil, hier ausgefallen zu sein ist nichts besonderes. Ich meine sogar, die wahren Stars in dieser Stadt sind die normalen Leute die ihrem Leben nachgehen wie man es in keiner anderen Stadt antrifft. Dazu noch die vielseitige und ausgefallene Architektur, die Autos die auf uns Europäer auffallend anders wirken, besonders auch die gelben Taxis und LKWs. Aber auch die Bauarbeiter und Polizisten wirken in ihrer Kleidung einfach cooler als z.B. in Deutschland. Sehr empfehlen kann ich die hop on hop off Busrundfahrt, egal mit welchem Veranstalter, die Linien sind alle sehr gut ausgebaut und fahren sehr häufig. (Das Foto entstand vor dem Zugang zum "Top of The Rock" Observation Deck bei Regen.)


Orte die ich nicht empfehlen kann

Miami: Hier war ich nur einen Tag, der hat mir aber gereicht. Der Flair aller Miami Vice ist auf mich nicht übergegangen. Leider hatten wir auch nicht viel Glück mit unserer hop on hop off Busrundfahrt, die wir sonst schon sehr erfolgreich und positiv in anderen Städten unternommen hatten. Die Tour in Miami war sehr lang und langweilig, es gab auch nur eine Linie. Einmal an einem Punkt vorbeigefahren und man schaffte es eigentlich zeitlich nicht mehr nochmal daran vorbei zu fahren. Zu empfehlen wären aber die Wynwood Walls mit den Graffitis oder die Beach-Promenade.

Marseille: Mit hoher Euphorie sind wir in Richtung Alter Hafen losgezogen, der mit vielen Cafes und Lokalen lockt. Leider ist hier sehr viel mit Tourismus überlaufen. Wir hatten es noch etwas abseits in Richtung umlaufende Altstadt versucht, hier hat auf uns nichts besonders aufregend gewirkt. So ziemlich aus war es für uns, als wir nach dem alten Hafen in Richtung Innenstadt liefen. Wir waren in einem sehr belebten Bereich bei dem wir in Richtung eines kleinen Marktes gehen wollten. Mir sind aus dem Augenwinkel mindestens vier Personen aufgefallen, die angefangen haben uns „abzuchecken“. Die Kriminalität ist hier also nicht zu verachten. Ich hatte bisher in keiner anderen Stadt ein so unsicheres Gefühl. Never again!

 

Schlusswort

Natürlich war ich noch nicht auf der ganzen Welt unterwegs. Es soll hier auch kein Ranking werden. Ich werde hier aber immer wieder meine Erfahrungen über empfehlenswerte Orte für die Streetfotografie ergänzen. Also seid mal gespannt, was hier noch so kommt. Kennst Du interessante Orte oder hast Empfehlungen, dann schreib mir oder in die Kommentare. Ich freue mich immer über Anregungen zur Streetfotografie. Vielen Dank.

 

(Letztes Update 11.12.2019)

 

 

 



           

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