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Fehler beim Fotografieren

 

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Es gibt schlimme Fehler die mir selbst schon passiert sind, aber auch richtig üble Missgeschicke die ich bei anderen Fotografen gesehen habe. Einige sind nur ärgerlich, andere sind so schlimm, dass sie unsere schönsten fotografischen Augenblicke aus unserem Leben streichen.

    1. Niedrige Auflösung eingestellt/falsche Kameraeinstellung
    2. Sonnenblende nicht arretiert
    3. Akku leer / Ersatzakku vergessen
    4. Das falsche Objektiv dabei
    5. Defekte Speicherkarte
    6. Speicherkarte vergessen oder nicht gelöscht
    7. Backup auf Reisen
    8. Schlusswort und Checkliste

 

Niedrige Auflösung eingestellt/alte Kameraeinstellung

VerpixeltEine zu niedrige Auflösung die später nicht wieder zurückgestellt wurde, dass habe ich auf einer USA-Rundreise bei einer Mitreisenden erlebt. Leider hat sie es erst in der Mitte der Reise bemerkt... oje oje oje. Alle bis dahin erstellten Fotos der Fernreise waren in sehr niedriger Auflösung aufgenommen, wie ärgerlich.
Mir ist dies selbst schon oft passiert als ich z.B. mit Langzeitbelichtungen arbeitete, sehr hohe Isowerte einstellte oder einen ungewöhnlichen Bildstil im JPG-Format festgelegt hatte. Ich habe mir daher angewöhnt, wenn man eine ungewöhnliche Bildeinstellungen vorgenommen hat, sollte man diese direkt danach wieder zurückstellen! Beim nächsten Mal erinnert man sich oft nicht an alle Einstellungen zurück oder ob man überhaupt etwas verstellt hat. Ich gehe mittlerweile sogar soweit und gehe auf "meine" Standardeinstellung zurück, von der aus ich sicher starten kann. Ich öffne die Blende voll, Belichtungsautomatik, Iso auf Automatik, Fokus auf Verfolgung und im vollen RAW Modus. Von dieser kann ich mich dann blind wegbewegen und auch schnell wieder herstellen, da ich die "Knöpfchen" bald schon blind verstellen kann. Viele Kameras haben auch eine oder mehrere speicherbare Einstellungen, die man auf Knopfdruck herholen kann. So kann man nicht versehentlich in irgend einer unbrauchbaren Einstellung loslegt. Solltest ihr euch auch eine Standardeinstellung zulegen wollen, dann nehmt etwas zwischen einer brauchbarer Allerweltseinstellung mit der man schnell mal ein Foto machen und eine Einstellung an den Rädchen von denen man sich blind wegbewegen kann, so wie von einem Endanschlag. Dies hat den Vorteil, dass man einen Endanschlag blind einstellen und sich mit etwas Übung auch blind auf eine andere Einstellung hinbewegen kann. Man ist fast wie ein Revolverheld, der beim ziehen den Hahn spannt. Wir Fotografen stellen beim ziehen der Kamera die Rädchen blind ein um zu shooten :-D

 

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Sonnenblende nicht arretiert

Objektiv mit GegenlichtblendeDie Sonnenblende, auch Gegenlichtblende oder Streulichtblende genannt, ich nenne sie aber liebevoll Stoßstange. Nichts schützt meine Kamera im Gedrängel besser als eine Sonnenblende vor dem Objektiv. Dabei ist es aber ärgerlich wenn diese nicht einrastet beim Aufstecken oder sich im Gedrängel verdreht. Wenn man dann die Blende nicht verliert, hat man zumindest bei einer tulpenförmigen Sonnenblende eine extreme Vignettierung in den Ecken der Fotos. Auf dem kleinen Kontrollbildschirm einer Kamera fällt einem dies oft nicht weiter auf. Was sehr ärgerlich ist und selbst bei der Nachbearbeitung der Fotos am PC sind diese oft nicht mehr zu retten. Die Lösung sind Objektive mit Gegenlichtblenden die sich fest arretieren und nur über einen Druckknopf lösen lassen. Leider sind fest arretierbare Streulichtblenden nur bei sehr hochpreisigen Objektiven vorhanden und hier auch nicht bei allen Objektiven.

 

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Akku leer - kein Ersatzakku

KameraDer Klassiker, der Akku ist nicht voll geladen und der Ersatzakku liegt zuhause. Das einzig Positive, man fühlt sich in die Analogzeit zurückversetzt und kann nur eine stark begrenzte Anzahl von Fotos erstellen. Man macht nur noch sehr überlegt Fotos an diesem Tag.
Man sollte sich unbedingt einen Workflow angewöhnen und vor aus dem Haus gehen die Kamera kontrollieren! Allerdings ist dieser Fehler bei einer Spiegelreflex weniger schlimm, da diese nicht sehr energiehungrig sind. Spiegellose haben hier einen echten Nachteil. Allerdings haben spiegellose Fotografen eigentlich immer Ersatzakkus dabei, da selbst ein voller Akku nur sehr selten über den Tag reicht. Der Workflow hat sich daher bei spiegelosen Fotografen meist schon nach wenigen Tagen eingestellt.

 

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Aktuelle Fotos


Graffiti Stuttgart Bad Cannstatt

Stuttgart Street Photography
Das falsche Objektiv dabei

Mal wieder in der Hitze des Gefechts das falsche Objektiv eingepackt und später im Shooting grün und schwarz geärgert? Die Dinger sehen in ihrem Einheitsschwarz aber auch alle so ähnlich aus :-D
Eine Lösung die vielleicht nicht sehr schick aussieht, schreibt auf den vorderen Objektivdeckel die Brennweite drauf (50 - 85 - 24-70). Nun sieht man sogar in den tiefen der Fototasche schnell welches Objektiv man dabei hat.

 

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Defekte Speicherkarte

defekte SpeicherkarteIst die Speicherkarte defekt und alle Bilder verloren, was für eine echte Horrorvorstellung. Manche Shootings kann man wiederholen, andere leider nicht. Also sollte man sich dagegen lieber absichern. Mit einiger Vorarbeit und technischer Ausstattung kann man sich davor ganz gut schützen, auch ohne ein Profi zu sein der sich entsprechende Backups leisten "muss". Hier sind einige Punkte wie man sich dagegen schützen kann:

 

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Speicherkarte vergessen oder nicht gelöscht

SpeicherkarteDie Speicherkarte zuhause liegen lassen ist natürlich das schlimmste was einen so passieren kann, aber ärgerlich ist es auch die Speicherkarte nicht zu löschen/formatieren vor dem nächsten Shoot. Während eine fehlende Karte in der Kamera als Fehler gemeldet wird, habe ich mir schon oft gewünscht, dass beim Einlegen einer befüllten Karte ein Hinweis kommt. Wenn man im Fotografien ist und die Karte dann einmal voll ist, kann man sie nicht schnell löschen/formatieren da ja bereits neue Fotos drauf sind. Du kannst dann nur händisch Bild für Bild von den alten Fotos löschen um wieder Platz zu schaffen.
Als Lösung habe ich mir angewöhnt, vor aus dem Haus gehen die Kamera und Karte zu kontrollieren! Macht man aber in der Regel erst, wenn es einem schon mal passiert ist...

 

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Backup auf Reisen

Externe FestplatteManche Fehler muss man selber machen! Getreu diesem Motte bin ich selbst fast hereingefallen. Aber zurück zum Anfang. Ich habe mir SanDisk Extreme Portable SSD zugelegt, dass ist eine kleine externe Festplatte mit einem SSD-Laufwerk welches keine beweglichen Teile hat. Also keine mechanische Festplatte die keine Stöße verträgt. So was ist ideal für Reisen um ein Backup seiner Fotos zu erstellen und kann ich nur empfehlen. Und was hab ich auf meiner Fotoreise nach New York gemacht, natürlich keine Backups... Ich hatte alle Fotos auf meinem Laptop gespeichert und die Fotos von der Kamera gelöscht. Beim Rückflug nach Deutschland habe ich meinen Laptop im Reisekoffer mit abgegeben. Meine Maschine in New York hatte eine Verspätung, weshalb ich meinen Abschlussflieger in Amsterdam nicht bekommen habe. Als ich mit der Ersatzmaschine in Deutschland angekommen bin, war mein Koffer leider nicht dabei. Die große Frage, ging nun mein Koffer verloren oder hat es dieser nur nicht in meine Ersatzmaschine geschafft. Zuhause angekommen habe ich dann alles realisiert. Koffer plus Klamotten usw. 800 Euro. Dann Ersatzbody (5D Mark II), Laptop, ein L-Objektiv 2.000-3.000 Euro. UND, alle Fotos auf der Festplatte vom Laptop. Sollte ich nochmal mit soviel Wertsachen im Koffer verreisen, werde ich eine extra Versicherung abschließen. Die Fotos sind natürlich verloren, da hilft keine Versicherung mehr. Aber warum habe ich meine kleine externe Festplatte nicht mitgenommen und täglich meine Fotos darauf gesichert? Ich weiß es nicht! Zum Glück wurde mein Koffer wieder gefunden und wurde vier Tage später bei mir zuhause angeliefert. Aber jetzt mal ehrlich, warum ist man manchmal so unsagbar dumm. Abgesehen von dem finanziellem Wert, die schönen Fotos wären für immer weg gewesen. Ich hoffe Ihr müsst den Fehler nicht auch selber machen und merkt es Euch. Wenn größere Werte im Koffer mitgenommen werden, klärt ob alles ausreichend versichert ist. Und sichert die Fotos auf einem externen Speichermedium, dass am besten im Handgepäck mitgenommen wird.

 

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Schlusswort und Checkliste

Zweifellos sind viele Fehler vermeidbar und geschehen einfach aus Unachtsamkeit und Unbedachtheit. Erstelle doch einfach eine Checkliste auf der die wichtigsten Punkte notiert sind, je nach Shooting kannst du die Liste durchgehen und auf Nummer sicher gehen:

Kamera
- Kamera und formatierte Speicherkarte sowie geladener Akku
- Ersatzkamera und formatierte Speicherkarte sowie geladener Akku
- Formatierte Ersatz-Speicherkarte(n)
- Geladener Ersatz-Akku(s)
Objektive
- 24-70
- 70-200
- usw.
Blitz
- Aufsteckblitz sowie aufgeladene Akkus
- zweiter Aufsteckblitz sowie aufgeladene Akkus
- Ersatzakkus

Nach dieser Vorlage kann man leicht eine eigene Checkliste erstellen. Zähl mal auf was du so hast. Geh durch ob auch jeweils ein Ersatzsystem vorhanden ist und überlege mal was man noch brauchen könnte. So hat man schnell seine eigene Checkliste zusammen und kann diese vor jeder Tour ganz leicht durchgehen was man mitnehmen will oder nicht. Meine Frau und ich machen es so schon seit Jahren mit einer Packliste für den Urlaub und vergessen seit dem nur noch sehr selten etwas.

Du hast schlimme Sachen erlebt und kannst Tipps und Lösungen geben. Dann schreib mir eine Nachricht oder hier unten in die Kommentare. Vielen Dank, es würde mich freuen.

(Letztes Update 10.02.2022)

 

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