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Meine schönsten Fotomomente

 

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Um meine schönsten Fotomomente und Fotogeschichten solls hier gehen. Lass Dich unterhalten und inspirieren von meinen besten Augenblicken die ich bei der Fotografie erlebt habe.

    1. Fotogeschichte mit Bikern und guten Freunden
    2. Fotomoment mit gefangenen Tieren
    3. Fotogeschichte mit einem alten Mann
    4. Fotomoment mit Händen
    5. Fotomomente in der Streetfotografie
    6. Schlusswort

 

Fotogeschichte mit Bikern und guten Freunden

BikerfreundEine schöne Geschichte mit vielen großen Fotomomenten die mit einer guten Tat begonnen hat, war als ich 2019 von einem Biker angerufen wurde der mich übers Internet gefunden hatte. Es ging um einen guten Bikerfreund der wegen eines Schlaganfalls ein schwerer Pflegefall war. Ihm zur Freude wollten sie ein Überraschungstreffen organisieren, damit er nochmal die Bikergemeinschaft erleben und Benzin schnuppern kann. Geplant war ihn mit einem US-Car und Harley-Treffen am Schweinmuseum zu überraschen. Dazu wollten sie einen Fotografen, der den Tag begleitet. Da man mich für eine gute Tat immer haben kann und mich Biker mit ihren coolen Harleys schon lange zum fotografieren reizten, hatte ich spontan zugesagt. Wir trafen uns alle auf einem großen Parkplatz vor Stuttgart. Als der überraschte Gast kam, war schon gut was los. Im Korso gings zum Schweinemuseum wo die eigentliche Party stattfand. Bikertreffen 2019 Das Treffen wurde von den Damen der Road Roses super organisiert und war eines der Bikertreffen 2019. Der Tag war einfach nur super, viele gute Taten, ein tolles Treffen und viel gute Laune. Mein SW-Bildstil mit kontraststarker Entwicklung passte sehr gut zu den Bikern und den Harleys mit ihrem poliertem Chrom. Die Resonanz auf meine Fotos war für mich überwältigend. Wenige Wochen darauf hatte ich schon ein Fotoshooting mit den Bikerladys der Road Roses und dieses Jahr noch ein Megashooting mit über 30 Bikern der Best Of Brothers And Sister Germany. Solche großen Shootings sind fotografisch super interessant, aber auch extrem anstrengend. Davon abgesehen, dass man sich bei so einem Shooting mit so vielen Leuten ordentlich bewegen muss und danach tagelang einen Muskelkater hat, ist es fotografisch sehr leerreich. Bei dem Megashooting wollten wir erst am Hafen in Karlsruhe fotografieren, da es dort ein wenig wie in Hamburg aussieht. Leider fiel der erste Termin gleich mal ins Wasser, da es stark regnete. Daher musste für den nächsten Termin etwas wasserfestes her. Ich wurde dann am Stuttgarter Hafen fündig, hier gibt es große Hafenbecken mit viel Industrie, große überdachte Blechdächer an den Anlegestellen, sodass wir vor Regen und starker Sonne geschützt waren. Die Organisation des Shooting war was ganz neues für mich. Da dort das Fotografieren verboten ist, holte ich mir Fotogenehmigungen bei der Hafenverwaltung und den anliegenden Firmen ein, was erstaunlich schnell und unkompliziert war. Wir hatten noch eine Terminüberschneidung, da am gleichen Tag auch die Oper Stuttgart mit einer Aufführung vor Ort war und wir diese mit unseren über 30 Harleys nicht stören wollten. Mit etwas Timing und guter Organisation war das Shooting ein großer Erfolg und super Event an diesem Tag. Die Biker brachten viel gute Laune, Essen und zu Trinken mit und es wurde sogar das eine oder andere Lied geträllert. Das Fotografieren mit so vielen verschiedenen Personen eine ganz andere Nummer. Die einen waren schüchtern, andere richtig professionell, ich musste mich von Person zu Person neu einstellen, konnte aber am Schluss durch die großartige Unterstützung meiner Frau und der Mithilfe der Biker für alle gut abliefern.
Leider ist Bikerfreund mit dem Schlaganfall kein Jahr später nach dem Treffen am Schweinemuseum verstorben und konnte davon nicht mehr viel miterleben. Dennoch sind uns viele schöne Erinnerungen von dem damaligen Event geblieben, die ich fotografisch festhalten durfte. Dafür sind über die letzten zwei Jahre mit vielen der Bikern richtig gute Freundschaften entstanden. Ich kann daher nur empfehlen, hör auf dein Herz und häng nicht überall ein Preisschild dran. Auch wenn es dir vielleicht wie vielen anderen Hobbyfotografen juckt sich Geld nebenbei dazu zu verdienen. Solche schönen Fotomomente und Freundschaften kann man mit Geld nicht aufwiegen. Ein besonderes Highlight war, als meine Frau und ich unseren 19ten Hochzeitstag feiern wollten, überraschten uns die Biker zu einem tollen Essen. Und dies, obwohl es an diesem Tag regnete sind die Leute bei dem Mistwetter bis von Stuttgart zu uns raus gefahren sind, um uns zu überraschen. Ich hab immer noch Gänsehaut und bin total ergriffen. Was für schöne Fotomomente :-)

 

Große Fotomomente mit Tieren

Tiere in NotDas war das erste Mal, dass ich mit meinen Fotos etwas bewegen konnte und wenn auch nur im Kleinen. Ich war mit Fotofreunden in einem Tiergarten zum fotografieren. Vorab muss ich sagen, dass ich kein großer Freund von diesen Zoos bin. Ich finde, es gibt viel zu viele Tiergärten und Tiere gehören auch nicht eingesperrt. Meine Kollegen machten alle Fotos in Richtung "Wildlife" bzw. versuchten die Tiere so schön wie möglich abzulichten. Ich war noch von einem Foto inspiriert, dass ich Jahre zuvor auf einem Nürnberger Fotostammtisch gesehen hatte. Ein Gorilla hinter Gittern in schwarzweiß. Das Tier war zwar gefangen, man konnte ihm aber ansehen, dass ihm die Gefangenschaft nichts anhaben konnte. Solche charakterstarke Tierportraits schwebten mir schon lange vor. Als wir später unsere Ergebnisse verglichen und ich meine Fotos veröffentlichte, war ich über die Resonanz sehr stolz. Tatsächlich konnte ich die Traurigkeit und Seele der gefangenen Tiere auf Foto bannen und so manchen zum umdenken bewegen. Das war ein großer Fotomoment für mich, auch wenn ich nicht so viele Menschen erreichen konnte sind wenige besser als keine zu erreichen.
Tiere sind nicht froh in einem Zoo gefangen zu sein, ein Dach übern Kopf zu haben und jeden Tag Fressen zu bekommen. Auch die Tiere im Zoo wären lieber in Freiheit! Meine Fotogalerie: prisoners of the zoo - animals with soul

 

Ein schöner Fotomoment mit einem alten Mann

Alter Mann in TrauerEinen sehr schönen Fotomoment hatte ich mit einem alten Mann auf dem Nürnberger Johannis Friedhof. Dieser Friedhof im Nürnberger Stadtteil Johannis, war im Mittelalter ein Pestfriedhof. Entsprechend alt sind einige der Gräber in denen auch viele Größen der Stadt begraben liegen. Bei meiner Fototour über dem Friedhof sah ich einen alten Mann der in größerer Entfernung vor einem Säulengang mit Gräbern stand und sich bekreuzigte. Ich war damals noch blutiger Anfänger und war mit einem Weitwinkel unterwegs, einem völlig ungeeigneten Objektiv für den Friedhof. Dennoch gelangen mir ein paar schön Fotos. Später lief mir der Mann noch über den Weg und wir unterhielten uns sehr nett. Er sagte mir, dass er zwischenzeitlich mehr Personen auf dem Friedhof kennt als außerhalb des Friedhofs. Es waren auch einige Kameraden aus dem Krieg darunter, sagte er mit mit einem kleinen Lächeln. Es wären wohl auch ein paar "Lumpers" (fränkisch für Spitzbuben) unter seinen Kameraden gewesen, meinte er. Ich konnte zwischen den Zeilen raushören, dass es im Krieg trotz seiner schlimmen Seiten auch schöne Zeiten gab. Ich muss heute noch oft an diese Begegnung denken. Ich kann mich noch an seine großen Ohren erinnern, wie es in diesem hohen Alter oft vorkommt. Leider hatte ich damals noch Hemmungen in zu fragen, ob ich ein paar Portraits machen dürfte. Schade, wirklich schade, dass wäre bestimmt ein sehr schönes Streetportrait geworden. Daher mein Tipp, immer Fotografieren wenn es eine tolle Gelegenheit gibt. Hinterher ärgert man sich nur, wenn man sich nicht traut. Dennoch bleibt mir die schöne Erinnerung an einen alten Mann der seinen Humor behalten hat, auch wenn er im Alter mehr Menschen auf dem Friedhof kennt aus außerhalb des Friedhofs. Wichtig ist, was und wen man im Herzen behält :-)

 


Aktuelle Fotos


Graffiti Stuttgart Bad Cannstatt

Stuttgart Street Photography
Starke Fotomomente mit Händen

Handfotografie Ein besonderer Moment war, als ich das erste Mal Hände fotografierte. Wir waren mit unseren Fotostammtisch im Technischen Museum in Pforzheim. Dort werden allerlei alte Maschinen und industrielle Erzeugnisse gezeigt. Das besondere, die Vorführung übernehmen Menschen die früher an den Maschinen gearbeitet hatten. Ein älterer Mann, nicht sehr groß, man sah ihm auch an, dass er sein Leben lang gearbeitet hatte, erklärte uns mit viel Liebe zum Detail die alten Maschinen. Seine Hände waren nicht sehr schön und entsprechend von der harten Arbeit gezeichnet, aber dafür sehr Charakterstark. Interessant war, dass anscheinend keinem aus unserer Gruppe dies aufgegefallen ist. Die meisten fotografierten die Maschinen und die kleinen Details. Als der Herr uns eine Stanzmaschine vorführte, habe ich kurzer Hand mit meinem 100er Makro und großer Blende seine Hände bei der Arbeit fotografiert. Ich war hinterher selbst überrascht wie stark Hände aussehen, wenn man sie mit einem 100er Makro fotografiert und entsprechend in SW kontraststark entwickelt. So ist eine tolle Serie entstanden, die ich heute noch fortführe wenn mir besondere Hände "über den Weg" laufen. Fotogalerie: Hände mit Charakter

 

Fotomomente wie im Rausch bei der Streetfotografie

Street PhotographyUnd dann gibt es noch starke Fotomomente in der Streetfotografie. In der Regel geht man auf Tour und wartet ab und lauert auf coole Situationen. Oft passiert einfach nicht viel oder man kann die guten Situationen an einer Hand abzählen, wenn überhaupt. Dann gibt es Tage und Locations an denen geht es Bang, Bang, Bang. Man ist fast wie im Rausch, eine coole Situation jagt die Nächste. Mir ist da noch ein Nachmittag in Barcelona im gotischen Viertel gut in Erinnerung. Dort ist es schon normal schon sehr schön zu fotografieren. Es fing an wie aus Eimern zu regnen, die Menschen huschten in Eile durch die engen Altstadtgassen um schnell ins trockene oder nach Hause zu kommen und ich fotografierte wie ein Beklopfter. An dieser Stelle muss ich euch erklären, dass Regen und die nassen Straßen viele Spiegelungen und zusätzliche Kontraste schaffen, welche in der Schwarzweiß-Fotografie besonders gut zur Geltung kommen.
Ich habe also wie im Rausch im Regen ohne Regenschirm meine Streetfotos geschossen. Meine Frau schaute mich nach einer Weile mit einem etwas ungläubigen Blick an und meinte, hast du nicht langsam genug? :-D Aber so ist es. Erst ist lange nichts und dann ändert sich die Situation von einem Moment auf den Anderen und es will einfach nicht aufhören, einfach geil. Dann gibts nur eins, weitermachen und wenn es läuft den Fotomoment geniesen! Auch wenn es wie aus Eimern regnet ;-)

 

Schlusswort

Was sind eure schönsten Fotomomente. Ein tolles Foto, eine Begegnung die dein Leben veränderten oder neue Freundschaften die geschlossen werden. Schreibt es in die Kommentare oder sendet mir eine Nachricht, es würde mich freuen.

(Letztes Update 04.09.2020)

 

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